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Die Abbildungen in unserem Shop entsprechen nicht immer der genauen Beschriftungsvariante.
Die abgebildeten Modelle sind teilweise modifiziert.





Unsere Spur 0-Bausätze

Die Vorbilder unserer Baustäze im Maßstab 1:45 sind beim großen Vorbild zu Tausenden vorhanden gewesen und liefen teilweise noch bis Anfang 2000 bei der
DB AG. Der Bildung von Ganzzügen steht also bei den äußerst günstigen Bausatzpreisen nichts entgegen.

Alle Wagenmodelle sind mit einer Kurzkupplungskulisse nach NEM 362 ausgerüstet. Der Kupplungskopf selbst ist eine Nachbildung der Scharfenbergkupplung.
Die Wagen können aber auch mit einer im Zubehörhandel erhältlichen Schraubenkupplung oder einem anderen Kupplungskopf nach NEM 365 ausgerüstet werden.

Fertigmodelle sind nur auf Anfrage erhältlich.

Zusätzlich sind auch einige Zubehörteile für die Spur 0 im Programm.


Folgend sind zwei Bilder der Unterseite des Kmmgks 58 / Tis 858 zu sehen. Der Wagen ist bereits mit den Verbindungsstangen der Bremsanlage aus lackierten Messingdrähten, dem Lösezug ebenfalls aus einem Messingdraht gefertigt und einer Schraubenkupplung ausgerüstet.




Die Kurzkupplung ist eine Nachbildung der Scharfenbergkupplung. Diese wird im Original hauptsächlich bei Triebzügen im Personenverkehr eingesetzt.




Die Güterwagen der 50er Jahre

Einer der bedeutendsten Neubauwagen der Nachkriegszeit ist der nach UIC-Richtlinien von der DB und der Waggonfabrik Uerdingen entwickelte offene kippfähige Güterwagen E 037. Er unterscheidet sich von den späteren Umbauwagen durch

- diagonalelastisches Untergestell mit Hohllangträgern
- Seitenwände in Schalenbauweise mit Längsfalzen, ohne Zwischenrungen
- Holzfußboden nur zwischen den Langträgern, mit seitlichen Blechnuten.

Von diesem UIC-Einheitswagen wurden ab 1952 insgesamt 15.000 Stück gebaut. Die Wagen mit Hubschiebedach schließen entwicklungsmäßig an die Klappdeckelwagen an. Sie verbinden die Eigenschaft des O-Wagens (Beladung von oben – Entladen durch kippen über die Stirnseite) mit denen des G-Wagens (Schutz nässeempfindlicher Güter vor Witterungseinflüssen).

Das Hubschiebedach besteht aus zwei gleichen Hälften, die beim Öffnen in Wagenlängsrichtung übereinander geschoben werden. Dies ergibt eine Ladeöffnung von knapp der halben Wagenlänge.

Von den ersten kippfähigen Schiebedachwagen wurden von 1949 bis 1967 insgesamt 4.575 Stück gebaut und als Ts 851 in Dienst gestellt. Eng verwandt damit sind die Tcs 850, von denen ab 1955 insgesamt 600 Stück gebaut wurden. Sie unterscheiden sich von den Erstgenannten nur durch die dreiflügelige Stirnwandtür ohne Stirnwandjoch. So können auch Ladegüter, die länger sind als die halbe Wagenlänge, mittels Kran verladen werden. Ferner ist der Wagen für rollfähige Ladegüter oder Fahrzeuge von der Stirnseite her über Kopframpe zugänglich.

Als dritte Wagengattung auf dem gleichen Fahrgestell wurden von 1957 bis 1966 insgesamt 4.000 Schiebedach-/Schiebewandwagen Tis 858 gebaut. Ebenso wie die Schiebedächer sind hierbei auch die Seitenwände geteilt, sodass eine Wagenhälfte von oben und von der Seite zugänglich gemacht werden kann. Die Wagen der ersten Bauform haben nach außen gewölbte Schiebewände mit Längsfalzen, ähnlich dem E 037. In der zweiten Bauform wurden ab 1962 die Schiebewände eben ausgeführt mit aufgeschweißten Verstärkungsprofilen.


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